Von der Freiheit und Anonymen, mit Folgen (ein Versuch)

Die NSTZ hatte vor ein paar Tagen berichtet, dass ein Internetmagazin namens „Tablet“ das Kommentieren seiner Beiträge nur noch „zahlenden Kunden“ ermöglichen wolle. Dieser doch recht ungewöhnliche Schritt – im Netz, der vorwiegend-immer-noch-Gratiskultur – wird folgendermaßen erklärt:

(…) ist dieser Vorstoß besser, als wenn man alle Kommentare unterbindet, wie es manche Medien inzwischen tun. Bei „Tablet“ soll die Gebühr nun für eine Art „Zivilisierung” der Diskussion sorgen und „viele, wenn nicht die meisten der übelsten Missetäter ausschalten“.

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Der Lohn der Politiker

Also, die Sache mit der Entlohnung der Politiker ist ja recht komplex, ich für mein Teil kann sie schon gar nicht mehr hören, diese Debatte samt Gefolgschaft. Heute aber ist in der Südtiroler TAZ (dass mir die ja nicht verwechselt werde – hätte eigentlich gern „verwexelt“ geschrieben, hätte ich das gedurft? – mit der anderen, der richtigen „taz“) ein Artikel erschienen, der davon berichtet, wie viel die Politiker im vergleichbaren, also deutschsprachigen, Ausland verdienen. In den Kommentaren wurde dann, wie üblich, alles gerade gebogen. (mehr …)

Die Geldangelegenheiten der Volksvertreter

Ehrlich gesagt, ich persönlich finde es einfach nur noch ärgerlich, es nervt, und zwar heftig, a) dass und b) wie alle unsere Medien seit Monaten nur noch von den Geldangelegenheiten der Politiker, der jetzigen und der einstigen, reden. Ich habe, ich geb’s ja zu, keine Ahnung, wie viel eine Politikerin und warum verdienen kann, wie viel sie verdienen soll und wie viel sie verdienen darf. Es interessiert mich auch nicht sonderlich – sehr wohl aber interessiert mich, woran die Volksvertreter arbeiten, wie sie daran arbeiten, welche Erfolge sie erzielen, wer davon profitiert und warum. (mehr …)

Mehr Entscheidungsmacht dem Volke! (Oder doch besser nicht?)

Das war mal wieder interessant: Der „Presseclub“ bei Phoenix zum Thema TTIP, ein sehr interessantes Gespräch, finde ich, und verlinke das Video dazu. Hinhören lohnt sich.

TTIP bewegt mich, aber – ich geb’s ja zu – sehr viel weniger wegen seiner selbst, als vielmehr, weil die Diskussion darüber so klar und deutlich aufzeigt, in welch überaus komplexer Welt wir leben, und dass es für ganz normale Bürger fast unmöglich ist, sich zu den großen Themen unserer Zeit eine fundierte, ausgewogene Meinung zu bilden. Nichtsdestotrotz habe ich, seit TTIP die Wogen hochkochen lässt, eine Vielzahl von Online-„Petitionen“ erhalten, und von ungezählten Protestaktionen gelesen, und frage mich: Weiß die Mehrheit der Unterzeichner und Protestierer denn überhaupt, was sie unterschreibt, und wogegen sie protestiert? (mehr …)

Es reicht! Jetzt!

Es nervt, und es ist genug jetzt. Rentenskandal, Dildoskandal – der sich dann als Penisring-Skandal erweist (ha! denn auf die Idee ist erst mal wohl keiner gekommen, dass einer der überzähligen Männer im Landtag so ein Erregungs-Hilfsmittel brauchen könnte…) und kein Ende in Sicht. Ein Gutes hat aber hat die Sache: Endlich mal ein knackiger Männerhintern auf dem Titel der NSTZ, statt der ewigen Brüste.

Erneuerung tut not, aber sie lässt gefährlich lange auf sich warten. (mehr …)

Von Privilegien und Diskriminierung

Und wieder einmal steht „die Glaubwürdigkeit“ auf dem Spiel, und einmal mehr übt sich unsere Nachrücker-Politiker-Generation in Schadensbegrenzung und darin, „das Vertrauen der Bevölkerung“ wieder zu gewinnen. Wenn die bloß auch mal zum Arbeiten kommen, denke ich mir, und dazu, Dinge voran zu treiben und „Veränderung“ herbei zu arbeiten, die, die sie so oft beschworen hatten, als noch Wahlkampf war und alles möglich schien.  (mehr …)