Friss, Vogel, oder stirb.

Spricht der Herr Achammer in „Pro & Contra“ zum Thema Direkte Demokratie: „Das ist ein bisschen irreführend, denn es ist ja nicht so, dass automatisch ein besseres Gesetz angewandt wird, wenn am Sonntag unser Gesetzesentwurf abgelehnt wird. Dann geht die Debatte von vorne los“ (oder auch: Friss, Vogel, oder stirb).

Das rief mir das heutige „Vorausgeschickt“ im Tagblatt der Südtiroler in Erinnerung, das mich (auch) in Grübeleien versetzte. Frau Barbara Varesco sagt nämlich exakt, was der Herr Achammer sagt, allerdings mit dem Zusatz, dass „die Nein-Sager das Rennen machen“. In welchem Falle, so Frau Varesco, das Gesetz von 2005 bestehen bleibt, und die Debatte von vorne los geht. Dann schiebt Frau Varesco noch nach, dass jedes Referendum

„aber kostet drei Millionen Euro, und wir stimmen nach 2011 zum zweiten Mal über ein Gesetz zur direkten Demokratie ab. Das sind sechs Millionen Euro, die anderswo nötiger wären“.

Mit diesem letzten Satz hat Frau Varesco zweifelsohne recht – trotzdem aber frage ich mich:

Hätte man sich das nicht früher überlegen können, bei SVP?!

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