Charity

Neulich blätterte ich, vermutlich beim Haareschneiden, in einem dieser schönen Mode-Magazine, Vogue nennt es sich und ist berühmt für die schön(st)en Fotostrecken. Irgendwie blieb mein Blick an einer kleinen Nachricht hängen, oder vielleicht doch eher am Foto eines Stoff-Püppchens, ganz im roten Spitzendress, from top to toes ínklusive Ohrgeschmeide und goldenem Diadem.

Das hübsche Ding stammt aus dem Hause Dolce & Gabbana, erfuhr ich aus dem Begleittext, und kann ersteigert werden, in Paris und zugunsten von Kindern in Darfur, via UNICEF.

Nun bin ich sehr dafür, Kindern in Darfur, aber auch allen anderen Kindern zu helfen, wo und wie es nur geht und ich glaube auch, dass manchmal der Zweck die Mittel heiligt. In diesem besonderen Falle aber will der Knoten aus meinem Hals einfach nicht verschwinden, und eine Frage hört nicht auf, mich zu quälen:

Ist es nicht möglicherweise einfach nur über die Maßen zynisch, mit einem kostbaren Designer-Püppchen Geld zu sammeln für hungernde Kinder?

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