Unterkommen, oder auch: Schlafen (in Pavia)

Unser Plan war ja ursprünglich der gewesen, in Herbergen zu übernachten, größtenteils zumindest. Es ist ja diese auch eine Kostenfrage, nicht wahr, bei einer vier- bis fünfwöchigen Reise. Unter „Herbergen“ stellte ich mir Jugendherbergen vor, und hatte kein Problem damit, außer vielleicht die Sorge, ob ich nicht schon zu alt dafür sei. Meine Tochter beruhigte mich, es dürften da auch alte Leute rein, wenn sie nur bezahlen. Erst in der Vorbereitung auf unsere Reise lernte ich, dass es auf dieser Welt auch ausdrückliche Herbergen für Pilger gibt. (mehr …)

Tag 23 (ungefähr), 33 (plus) Kilometer

Als ich heute auf der Völser Straße so vor mich hin fuhr, dachte ich daran, wie wir letztes Jahr um etwa diese Jahreszeit, minus vielleicht 1,5 Monate, eine sehr ähnliche Straße hoch gelaufen waren, meine Tochter und ich. Ich hatte einen 16-kg-Rucksack im Handgepäck, Katerina schleppte etwa zwei oder drei Kilo weniger mit sich rum. Im Nachhinein und aus heutiger Sicht finde ich das unfassbar – allein der Gedanke, eine Völser Straße zu Fuß zu bewältigen, scheint mir absurd. (mehr …)