So viel Aufwand, so wenig Nutzen

Ich habe soeben einen Beitrag gesehen, über perfekte Logistik, am Beispiel von „Frische Rosen aus Kenia“ für die Supermärkte in Europa, an jedem Tag im ganzen Jahr. Ich persönlich habe ja noch nie Blumen im Supermarkt gekauft – ich bin da eher altmodisch, und kaufe, so gut es geht, im Fachhandel. Wie auch immer: Ich fand es durchaus und sogar sehr faszinierend, zu sehen, wie perfekt die einzelnen Abläufe aufeinander abgestimmt waren, wie lückenlos die Kette funktionierte, wie optimal und fehlerlos die einzelnen Schritte ineinander griffen. So etwas hat durchaus eine gewisse Ästhetik, in meinen Augen.

Am Ende des Beitrags aber, als die flüchtige Faszination über die Schönheit perfekter Abläufe und also durchaus Harmonie verflogen war, blieb: Erschütterte Ernüchterung angesichts unserer grenzenlosen und bedenkenlosen Gedankenlosigkeit.

Was für ein Aufwand, für Null Nutzen.

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