Tag 23 (ungefähr), 33 (plus) Kilometer

Als ich heute auf der Völser Straße so vor mich hin fuhr, dachte ich daran, wie wir letztes Jahr um etwa diese Jahreszeit, minus vielleicht 1,5 Monate, eine sehr ähnliche Straße hoch gelaufen waren, meine Tochter und ich. Ich hatte einen 16-kg-Rucksack im Handgepäck, Katerina schleppte etwa zwei oder drei Kilo weniger mit sich rum. Im Nachhinein und aus heutiger Sicht finde ich das unfassbar – allein der Gedanke, eine Völser Straße zu Fuß zu bewältigen, scheint mir absurd. (mehr …)

Monteriggioni (Siena)

Schon interessant, wie schwierig es immer noch ist – nach doch bald drei Monaten – die vielen Eindrücke auf eine Reihe zu kriegen, Ordnung zu schaffen in all dem Neuen und dem Vielen, das wir gesehen und erlebt haben. Irgendwie scheint das Ganze noch immer lieber in den Tiefen meines Bewusstseins ruhen zu wollen, um vielleicht irgendwann und irgendwie gehoben zu werden. Aber dann kam gestern, zufällig oder nicht, ein Foto meines Weges, in diesem Beitrag von „Il Movimento lento“ (schöne Seite! für alle, die gern langsam unterwegs sind…) und stieß erst die Erinnerungskette und gleich danach die recht mühsame Suche nach den verbindenden Gliedern an, die aus den vielen Einzelheiten das größere Ganze machen. Da war doch noch was? Wie war das nochmal?

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