ZeitZeichen

Auch, wenn man manchmal das Gegenteil meinen möchte: Sie bewegt sich. Doch.

ZeitZeichen eins:

In New York lief bei der diesjährigen „New York Fashion Week“ erstmals ein Model mit Down-Syndrom über den Runway. Jamie Brewer, die übrigens auch eine erfolgreiche Schauspielerin ist, lief für Carrie Hammer, die schon letztes Jahr sehr erfolgreich ihre „Role Models Not Runway Models“-Kampagne gestartet hatte. „Die Show überstieg meine kühnsten Erwartungen“ sagt die Designerin. „Es macht mich glücklich, zu sehen, wie die Menschen in meiner Show lächeln, und froh sind“. Vorbilder statt Laufstegmodels, und fröhliche Gesichter statt dunkler Sonnenbrillen. Wenn das nicht Hoffnung macht. (mehr …)

Ungeat’s di?

„The games have always been a little gay“, sagt Canada. Das ist es, was mir an den Olympischen Winterspielen in Sotchi besonders gut gefallen hat: Dieser „stille“ und teils sehr humorvolle – so empfand ich das jedenfalls, niemals aufdringlich, dafür umso eindringlicher – Protest, hervorragend umgesetzt (auch) in diesem Video der kanadischen Regierung (!). Schön gemacht! gut gemacht!

„I hate the word homophobia.

It’s not a phobia. You’re not scared. You’re an asshole“.

(Morgan Freeman zugeschrieben, aber nicht gesichert. Egal – der Satz ist jedenfalls gut, weil er ganz einfach die Wahrheit sagt).

Aber hier der eigentliche Sinn und Zweck meines Tuns, nämlich: Das erste Video in der Sammlung „Ungeats di?“. Es ist gewollt und in die Welt gebracht vom norwegischen Sportartikelhersteller „XXL„, als norwegische Antwort auf die homophoben Anstrengungen in Putins Russland und auf die Schatten, die diese auf die olympischen Spiele in Sochi werfen.

NB: Mist aber auch 😀