Auf Facebook hat ein Bekannter (s)ein Statement zu „Heimat“ gepostet, und darunter diese kleine Erzählung dazu:

Der Begriff Heimat war ursprünglich ein Neutrum: „hämatli“ – „das Heimat“ (ahd. heim-Uodil, gotisch haim-oÞli). Es stammt über germanisch haima, haimi von indogermanisch kei „liegen“ (englisch home; verwandt auch mit griechisch koimáo: „bringe zu Bett“) sowie von germanisch ôÞala „Erbbesitz“, „Herkunftsort“ ab und bedeutete ein Wohnrecht mit Schlafstelle im Haus.

Es hat sich daraus ein kleines Gespräch entwickelt, im Laufe dessen ich nach meiner Definition für „Heimat“ gefragt wurde, wozu ich sagen muss, dass ich grundsätzlich der Meinung bin: Es gibt sehr viele Definitionen für „Heimat“, und vor allem hat jede Person ihre eigene Vorstellung davon. Und: Wo „Heimat“ ein ganz bestimmtes Bild zeichnet, und vor allem bedient, dort ist m. E. nicht Heimat, sondern Volkstümelei,. im besten aller Fälle.

auf jeden Fall, meine sehr spontane Reaktion auf die Frage, was Heimat für mich sei, habe ich so geantwortet:

manchmal ist es ein geruch. manchmal ein bild. andere male eine erinnerung. manchmal ist es meine tochter. manchmal ich.

 

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